10. Mai 2013, ab 16 Uhr, Frankfurt a.M.

Römerberg, Frankfurt a.M.

In die Feuer geworfen wurden die Bücher und Schriften hunderter Autoren, Schriftsteller, Wissenschaftler und Publizisten, die den Nazis und ihren Wegbereitern und Wegbegleitern unbequem und unerwünscht waren, die als gefährlich betrachtet wurden, weil sie dem faschistischen Geist nicht entsprachen, weil sie zu freiem Denken und Wissen inspirieren konnten.
Mit den Feuern im Mai 1933 wurden nicht nur Bücher verbrannt, sondern auch Freiheit, Kultur und Menschlichkeit zerstört. Die Bücherverbrennungen in vielen deutschen Städten waren ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Diktatur, zu Terror, Massenmord und Krieg.
Unter der Herrschaft des deutschen Faschismus bewahrheitete sich der Ausspruch von Heinrich Heine: „… dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“.

Mit der Wiedergabe der Texte von Autoren, die verfemt und verfolgt wurden, wurde an die Verfemten und Verfolgten erinnert und gezeigt, dass ihre Worte und Werke nicht vergangen und nicht vergessen sind, dass sie ein wesentlicher Teil unseres Kulturgutes sind und bleiben. Ihre Bücher und Werke sind unverzichtbarer Teil unseres Gedächtnisses

Veranstaltet wird die Öffentliche Lesung von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), in Kooperation mit dem Verband deutscher Schriftsteller (LV Hessen), dem Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V., und der Ettie-und-Peter-Gingold-Erinnerungsinitiative, gefördert vom Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main; unterstützt von der Deutschen Nationalbibliothek, der Stadtbücherei Frankfurt am Main, der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland e.V., dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), Region Frankfurt-Rhein-Main, und der Regionalen Arbeitsgruppe Rhein-Main „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ e.V.

Schirmherrschaft: Oberbürgermeister Peter Feldmann