„Vorgestellt werden die Konzentrationslager aus der Frühzeit Nazideutschlands, die späteren Außenlager und Kommandos der Konzentrationslager wie die zahlreich vorhandenen Zwangsarbeiter- und Kriegsgefangenenlager. Es werden Stationen des Terrors und der Verfolgung nachgezeichnet, des Boykotts und der Enteignungen jüdischer Menschen, deren Zwangsumsiedlungen und Deportationen, ebenso wie die der Sinti und Roma und der geistig und körperlich Behinderten. All deren Grabstätten und Friedhöfe sind neu entdeckt, der Vergangenheit entrissen worden. Die Breite des Widerstands in den industriellen Zentren, aber auch in ländlichen Gebieten, von Gruppen und Einzelpersonen aus der Arbeiterbewegung, aus den christlichen Kirchen, den Zeugen Jehovas oder aus bürgerlichen und militärischen Kreisen wird deutlich." 
(Hans Maur, Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung 2/1998)


„Keine andere Publikation ermöglicht sowohl für Südbaden und Südwürttemberg einen so raschen Überblick über die NS-Geschichte vor Ort wie ein Blick in das mit flexiblem, kräftiggrünem Umschlag katalogähnlich aufgemachte Buch ... Oberstes Kriterium bei der Konzeption war die Übersichtlichkeit und rasche Auffindbarkeit von Details. So kann der ‚Heimatgschichtliche Wegweiser‘ ebenso als Stadtführer (bzw. zur Vorbereitung von Führungen) benutzt werden wie als Nachschlagewerk und kurzgefaßte NS-Lokalgeschichte." 
(Karin-Anne Böttcher, Reutlinger Geschichtsblätter 37, 1998)


"Durchgängiges Konzept der Reihe ist es, den lokalen Bezug mit systematischen Schwerpunkten zusammenzubringen. Es können so strukturelle Zusammenhänge auf eine verständliche und nachvollziehbare Weise den Leserinnen und Lesern vermittelt werden. Gleichzeitig geht von den Bänden die Anregung aus, diesen Zusammenhängen selbst nachzuspüren, selbst aktiv zu werden, ohne dass eine 'Entpolitisierung von Geschichte durch Anschaulichkeit' droht." 
(blick nach rechts Nr. 25/26, 1997)


„Mit dem bereits 1991 erschienenen ersten Teil liegt nun eine Gesamtübersicht für das Land Baden-Württemberg vor. Die Recherchen wurden jeweils auf Gemeindebasis durchgeführt und nach Landkreisen zusammengefaßt. Sie weisen auf der einen Seite nach, dass der Schrecken des NS-Systems allgegenwärtig war und keinen Landstrich verschonte; andrerseits wird aber auch deutlich, dass es zwar kaum den ‚großen‘ Widerstand gab, aber doch zahlreiche Versuche, sich den ‚aufrechten Gang‘ so weit wie möglich zu bewahren." 
(Konrad Pflug, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, 1997)


„Namen von Opfern und Tätern werden genannt, Einzelschicksale dargestellt, Orte aufgezeigt, Straßen und Hausnummern angegeben. So wird die Leserin, wird der Leser mit dem Leid, dem Wirken einzelner und mit Bekanntem konfrontiert, die Distanz zum vergangenen Geschehen schwindet." 
(ÖTV-Magazin 11/1991)


„Wenn ‚grabe, wo Du stehst‘, die Topographie forschenden Lernens bezeichnet, dann geben uns die ‚Heimatgeschichtlichen Wegweiser‘ zielführende Wünschelruten an die Hand für die Wi(e)deraneignung einer demokratischen Heimatgeschichte." 
(Prof. Peter Krahulec, Fachhochschule Fulda)


„[...] dass auch 50 Jahre nach Ende der NS-Herrschaft immer wieder neue Spuren von Widerstand und Verfolgung gefunden werden, zeigt die Neubearbeitung des Wegweisers Hessen. Dies kann uns nur ermutigen, in der Anstrengung historischer Forschung und Aufklärung nicht nachzulassen." 
(Renate Knigge-Tesche und Konrad Schacht, Hessische Landeszentrale für politische Bildung)


„Besonders hilfreich für regionalgeschichtliche antifaschistische Projekte ist die Buchreihe 'Heimatgeschichtliche Wegweiser zu Stätten des Widerstands und der Verfolgung 1933-1945' ... Man hat Aufgrund der übersichtlichen Anordnung nach Landkreisen sofort die Darstellung der jeweiligen Verfolgungs- und Widerstandsgeschichte seines Landkreises gefunden und kann sie zum Ausgangspunkt weiterer Forschung machen, die von den Autoren unter der Aufforderung „Die Spuren sichern" angeregt wird." 
(Hits für den Unterricht. Das schnelle Nachschlagwerk für die Fächer Geschichte, Sozialkunde/Politik)