3. März 2015, 19.30 Uhr, Frankfurt a.M.

Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, 60489 Frankfurt a.M.

Lange behielt Edith Erbrich die Erinnerung an ihre Kindheit in Frankfurt und ihre Deportation nach Theresienstadt für sich. Erst die Ausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt“ des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945, die 2001 ihre Premiere in der Stadtteilbücherei Rödelheim hatte, veranlasste sie öffentlich über ihre Erlebnisse zu sprechen. Seitdem ist Edith Ebrich zu einer viel gefragten Zeitzeugin geworden, die nicht nur die Ausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt“ begleitet, sondern auch sonst vielfach an Schulen eingeladen wird. 2007 wurde ihr für dieses Engagement das Bundesverdienstkreuz verliehen.


Im Gespräch mit Thomas Altmeyer berichtete Frau Erbrich über ihre Erfahrungen als „jüdisches Mischlingskind“ in Frankfurt, ihre Zeit in Theresienstadt sowie, nach der Befreiung, ihren Weg zurück in die deutsche Nachkriegsgesellschaft. Im Anschluss gab es eine rege Diskussion und Gespräch mit dem Publikum,

dass sehr zahlreich anwesend war.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Stadtteilbibliothek  Rödelheim und der Initiative Synagoge Rödelheim statt.