22. März 2017, 19:30 Uhr, Dresden
Das Leben des Bürgers und streitbaren Juristen Fritz Bauer wurde in jüngster Zeit zum Thema aufsehenerregender Kinofilme und Medienberichte. Konsequent setzte sich der Sohn jüdischer Eltern für die Verfolgten und Schwächsten in der Gesellschaft ein und scheute dabei nicht vor persönlicher Benachteiligung zurück. In einem politischen Klima des Stillschweigens und Wegsehens betrieb Fritz Bauer Aufklärung und von Staats wegen Ahndung der Nazi-Verbrechen. In ihrer 2016 neu aufgelegten Biografie über den Kämpfer für die Menschenrechte fragt die Referentin der Veranstaltung, Irmtrud Wojak, nach den Motiven, die Fritz Bauer antrieben und nach den Konsequenzen, die sein Plädoyer für die Gerechtigkeit und die Pflicht zum Ungehorsam hatte.
(Begleitveranstaltung zur Ausstellung »Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht« im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden.)
Veranstaltungsort: Kathedral-Forum, Schloßstr. 24, 01067 Dresden
Kontakt und weitere Informationen:
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden, Tel.: 0351.82328-03, mhmeingang(at)bundeswehr.org, https://www.mhmbw.de
Fritz Bauer Institut, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Tel.: 069.798 322-40, Fax: 069.798 322-41, info(at)fritz-bauer-institut.de, Homepage