19. August 2017 bis Ende Mai 2018, Frankfurt am Main

Adolf Hitler hatte im September 1939 die „Euthanasie-Aktion T4“ im Deutschen Reich befohlen. Etwa 70.000 psychisch kranke und geistig behinderte Menschen, darunter mehr als 1.000 Frankfurterinnen und Frankfurter, wurden mit den grauen Bussen in sechs Tötungsanstalten im Reich transportiert und ermordet. Auch nach Beendigung der zentral gelenkten Aktion im August 1941ging das Morden weiter. Insgesamt fielen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft etwa 300.000 psychisch Kranke und Behinderte zum Opfer. An diese Verbrechen erinnert das Denkmal "Die grauen Busse" bis Ende Mai 2018 auf dem Frankfurter Rathenauplatz.  

Weitere Informationen auch zum umfangreichen Begleitprogramm:

www.dasdenkmaldergrauenbusse.de

www.die-grauen-busse-frankfurt.de