09. - 10. November 2017, Wiesbaden

Donnerstag, 09. November, ab 11:00 Uhr: Zeitzeugenschaft vs. rechte „Frauenschaft“ ?!

11:00-13:00: Edith Erbrich (anläßlich ihres 80. Geburtstags), Holocaust-Überlebende & Ursula Vaupel, Jugend in der Nazizeit;

15:00-16:30: Vortrag Alice Blum: "Jung, frech, radikal" - (Selbst-)Inzenierungen und Funktionen von Frauen in der extremen Rechten;

Tagungsort: Hessische Landeszentrale für Politische Bildung (HLZ), Taunusstraße 4-6, 65183 Wiesbaden

 

Freitag, 10. November, ab 10:00 Uhr: Von Täterinnen, Mitläuferinnen und Opfern im Dritten Reich

10.00 Uhr: Begrüßung

10.15-11.15 Uhr: Elisabeth Kohlhaas: „Unentbehrlich. Über die Täterschaft und Mittäterschaft von Frauen an den nationalsozialistischen Verbrechen“

11.15-12.15 Uhr: Dr. Kathrin Kompisch: „Durch euch spricht die neue Zeit“ – (Junge) Frauen als Trägerinnen nationalsozialistischer Germanisierungsbestrebungen in den besetzten Ostgebieten

13.15-14.15 Uhr: Dr. Insa Eschebach: „Verkehr mit Fremdvölkischen“. Die Gruppe der wegen „verbotenen Umgangs“ im KZ Ravensbrück inhaftierten Frauen

14.15-15.15 Uhr: Dr. Esther Abel: „Eine Frage der Abwägung zwischen verschiedenen Übeln“ – Nationalsozialistische Begründung der Nicht-Kriminalisierung weiblicher Homosexualität

15.15-16.00 Uhr: Abschlussdiskussion und Ende der Veranstaltung

Tagungsort: Rathaus Wiesbaden

Anmeldungen sind nur zur Teilnahme an beiden Tagen möglich

Anmeldung erbeten an: laura.bruehl@hlz.hessen.de Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 20 € (incl. Mittagsimbiss freitags) wird vor Ort erhoben. Auskunft: Dr. Monika Hölscher (monika.hoelscher@hlz.hessen.de), Viola Krause (viola.krause@volksbund.de), Saskia Veit-Prang (saskia.veit-prang@wiesbaden.de)