19. April 2018, 10 Uhr, Saarbrücken
Das Interreg-Projekt „Land of Memory“ legt den Fokus auf die Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit in der Großregion (Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg, Wallonie, Fédération Wallonie-Bruxelles und die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens) für die Zeit von 1933 bis 1945.
Der Beitrag des Saarlandes steht im Zeichen von Kommunikation und Vermittlung. Dazu veranstaltet das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, begleitet von den Partnern der Großregion, eine Fachtagung zur Rolle von Kunst und Kultur in der Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit. Ein Schwerpunkt liegt auf den Anforderungen an Kunst in Gedenkstätten und an Erinnerungsorten; ein weiterer auf der Bedeutung von künstlerischen Techniken für zeitgemäße Formen der Vermittlung in der Gedenkstätten- und Erinnerungspädagogik. Das Augenmerk gilt dabei nicht nur den Gemeinsamkeiten, sondern auch den Unterschieden, was die Bedeutung von Kunst und Kultur in der Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit in den einzelnen Regionen betrifft.
Die Tagung will den Erfahrungsaustausch zwischen den Akteurinnen und Akteuren der Erinnerungsarbeit in der Großregion fördern und verstetigen sowie gemeinsame Strategien für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Erinnerungskultur der Großregion für den Zeitraum von 1933 bis 1945 mitgestalten.
Zielgruppe: Akteurinnen und Akteure, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Gedenk- und Erinnerungsarbeit in der Großregion
Kontakt und Informationen:
Dr. Sabine Graf (Saarland), Tel. 06897/7908193, Kerstin Hetzel (RLP), Tel.: 06242/910816
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