18. Juli 2019, 19 Uhr, Wiesbaden
Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg und die Wolfschanze, der Ort des Attentats; der Bendlerblock in Berlin, die militärische Schaltzentrale der Konspiration. Das ist die eine, weitgehend erforschte Seite des »20. Juli 1944«. Die neueste Forschung nimmt nun die Ereignisse hinter dem Attentat in den Blick. Es geht um beteiligte Nicht-Militärs und ihre heimlichen Treffpunkte, ihre Netzwerke und Verbindungen. Es waren
mutige Kaufleute, sozialdemokratische und christliche Gewerkschafter beziehungsweise links-sozialistische Pazifisten und viele andere, die sich hieran beteiligten.
Marie-Christine Werner und Dr. Ludger Fittkau erläutern die Strukturen des zivilen Flügels des »20. Juli« im Gespräch mit dem Wiesbadener Politologen Dr. Axel Ulrich, der schon seit längerem darauf hinweist, dass insbesondere das zivile Leuschner-Widerstandsnetz weitaus größer und verzweigter war, als dies jahrzehntelang behauptet wurde. 
Veranstaltungsort: Stadtarchiv Wiesbaden, Im Rad 42, 65197 Wiesbaden
Kontakt und weitere Informationen:
Stadtarchiv Wiesbaden, Tel. 0611 31-3329, 0611 31-3747, [email protected], https://www.wiesbaden.de/kultur/archive/archive/programm.php#