6. Juni 2019, 19.00 Uhr, Frankfurt am Main

Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Mainzer Landstr. 293, 60326 Frankfurt am Main

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat bis heute mehr als 25 000 mutige Männer und Frauen geehrt, die während des Zweiten Weltkriegs Juden retteten.
Diese Geschichte ist trotzdem einzigartig. Unter den »Gerechten unter den Völkern« ist bislang nur ein Araber: Mohammed Helmy. Er lebte in Berlin. Den ganzen Krieg über blieb er in der Stadt. Der Ägypter balancierte ständig auf einem schmalen Grat zwischen Anpassung und Subversion, und er vollbrachte ein wahres Husarenstück, um die Nazis auszutricksen. So rettete er die Jüdin Anna Boros.

Ronen Steinke, Redakteur und Autor der „Süddeutschen Zeitung“, stellt diese Geschichte vor und wirft ein Licht auf eine fast vergessene Welt, das alte arabische Berlin der Weimarer Zeit, das gebildet, fortschrittlich und in weiten Teilen alles andere als judenfeindlich war.

Eine Kooperationsveranstaltung des Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und des Amtes für multikulturelle
Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main.