30. August 2019, 16 Uhr, Berlin
Im Jahr 2019 jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkriegs zum achtzigsten Mal. Mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 begann ein brutaler, rassistisch und antisemitisch motivierter Eroberungs- und Vernichtungsfeldzug, der Millionen von Menschen das Leben kostete, unvorstellbare Zerstörungen nach sich zog und das Gesicht Europas nachhaltig veränderte.
Die Kriegsvorbereitungen traf Hitler im August 1939 auf dem Berghof am Obersalzberg. Hier unterschrieb er den Angriffsbefehl und instruierte die hohe Wehrmachtgeneralität. Nach dem Überfall auf Polen am 1. September verübten die deutschen Besatzer Massenmorde an der polnischen Zivilbevölkerung und deportierten Tausende Polen in die Konzentrationslager, auch in das KZ Sachsenhausen. Die Häftlinge mussten Zwangsarbeit leisten und waren systematischen Misshandlungen ausgesetzt.
Die Tagung analysiert verschiedene Perspektiven auf den Kriegsausbruch und unterschiedliche Dimensionen des Vernichtungskrieges. Dabei steht die Perspektive der verfolgten und ermordeten Polen im Mittelpunkt. Diskutiert werden sollen zudem die globale Dimension und internationale Reaktionen auf den Kriegsbeginn sowie neue Forschungsergebnisse zur Kriegsvorbereitung und zu den bis heute deutlich spürbaren, verheerenden Wirkungen des Vernichtungsfeldzuges.
Anmeldung bis zum 25. August 2019 unter: [email protected]
Veranstaltungsort: Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund, In den Ministergärten 3. 10117 Berlin
Kontakt und weitere Informationen:

Gedenkstätte Sachsenhausen