28. November 2019, 19 Uhr, Frankfurt am Main
Sinti und Roma waren spätestens seit 1935 als angebliche „Fremdrasse“ von der NS-Verfolgungspolitik betroffen, gleichzeitig waren sie auch Opfer des traditionellen Antiziganismus, der sie als „Nichtsesshafte“ und „Arbeitsscheue“ stigmatisierte. Dieser Ausgrenzungsmechanismus wirkte nicht zuletzt bei Behörden wie auch in den Entschädigungsverfahren nach 1945 weiter. Der Vortrag wird von von Dr. Udo Engbring-Romang gehalten.
Veranstaltungsort: Haus am Dom, Giebelsaal, Domplatz 3, 60311 Frankfurt
(Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Wohnungslose im Nationalsozialismus" - 11.-28. November, Katharinenkirche, An der Hauptwache 1, 60313 Frankfurt)
Kontakt und Informationen u.a. über das Rahmenprogramm:
https://www.gegen-vergessen.de/index.php?id=305