15. November 2019, 16 Uhr, Berlin
Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs kehrt verstärkt in die Erinnerungsdiskurse zurück. Die Renationalisierung der Politik in Europa hinterlässt ihre Spuren. Mentalitäten verändern sich. Gleichzeitig gibt es immer weniger Zeitzeugen. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Fragen:
Ist das Bildungspotential der herkömmlichen Erinnerungsarbeit erschöpft?
Braucht es einen neuen Ansatz?
In der diesjährigen Sachsenhausen Lecture beurteilt Robert Traba die gegenwärtige Situation aus einer deutsch-polnischen, europäischen und persönlichen Perspektive.
Robert Traba ist ein polnischer Historiker und war 2006-2018 Gründungsdirektor des Berliner Zentrums für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Er hat insbesondere über deutsch-polnische Erinnerungsorte publiziert.
Veranstaltungsort: In der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund, In den Ministergärten 3, 10117 Berlin
Anmeldung bis zum 10. November 2019 erbeten unter [email protected]
Fax 03301/810928 ODER
Förderverein der Gedenkstätte Sachsenhausen, Heinrich-Grüber-Platz 3, 16515 Oranienburg
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