bis 5. April 2020, Osthofen
Die Ausstellung informiert über die Folgen der deutschen Besatzung der Jahre 1940 bis 1945. Im Mittelpunkt stehen die Verbrechen der Besatzungsmacht und das Aufbegehren durch den Luxemburger Widerstand. Ausgangspunkt der Ausstellung ist der Einmarsch deutscher Truppen in das neutrale Luxemburg am 10. Mai 1940.
Die Anordnung der Zwangsrekrutierung am 30. August 1942 stieß auf deutlichen Widerstand im ganzen Land. Am folgenden Tag kam es zu einem Generalstreik – eine einzigartige Reaktion auf das völkerrechtswidrige Vorgehen des nationalsozialistischen Deutschland. Der Streik wurde erbarmungslos niedergeschlagen. Am Ende standen Todesurteile , Gefängnisstrafen und Umsiedlungen in das Deutsche Reich. Viele der gegen ihren Willen in die Wehrmacht gezwungenen Luxemburger gerieten in die Mühlen der Wehrmachtsjustiz. Weil sie sich der Zwangsrekrutierung widersetzten, wurden sie von deutschen Militärgerichten zu Gefängnisstrafen oder zum Tode verurteilt.
Die Ausstellung wird bis zum 5. April 2020 in der Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen gezeigt.
Informationen bei: Uwe Bader, NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz/ Gedenkstätte KZ Osthofen Uwe Bader / Christiane Scheuer Tel.: 0 62 42 / 91 08 10, Fax: 0 62 42 / 91 08 20 E-Mail: [email protected]