13. März 2020, 18 Uhr, Frankfurt am Main
Die Frankfurter Sozialdemokratin Johanna Tesch gehörte 1919 zu den ersten weiblichen Mitgliedern der Weimarer Nationalversammlung. Mit ihrem Ehemann Richard, der sich in Frankfurt neben seiner Arbeit in der Union-Druckerei um den Haushalt und den Nachwuchs kümmerte, wechselte sie in diesen Jahren 242 Briefe. Diese sind einzigartige Zeitdokumente für die politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Verhältnisse vor einhundert Jahren. Johanna Tesch starb vor 75 Jahren am 13. März 1945 im KZ Ravensbrück.
Gemeinsam erinnern Sonja Tesch, der Enkelin von Johanna Tesch, und Dieter Wesp, Verein für Frankfurter Arbeitergeschichte, an die Frankfurter Sozialdemokratin, die als erste weibliche Abgeordnete 1919 in die Nationalversammlung gewählt wurde und am 13. März 1945 im KZ Ravensbrück starb. Sie lesen aus den bisher unveröffentlichten Briefen und zeigen Bilder aus dem privaten Nachlass.
Veranstaltungsort: Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, Münzgasse 9, 60311 Frankfurt am Main
Weitere Informationen unter:
https://www.stadtgeschichte-ffm.de