1. August 2020, 11 Uhr, Stuttgart
Im Spanischen Bürgerkrieg revolutioniert die Fotografin Gerda Taro zusammen mit Robert Capa die Kriegsfotografie und verändert die Sicht auf den Krieg für immer.
Als erste Frau der Welt fotografiert die junge Jüdin aus Nazideutschland direkt im Gefecht. Der Kampf gegen den Faschismus, dessen lebensbedrohliche Ideologie sie bereits am eigenen Leib erfahren hat, ist ihr ein existentielles Anliegen. Diese Nähe zum Geschehen setzt neue Maßstäbe für die fotografische Kriegsberichterstattung und kostet die Stuttgarterin das Leben.
Am 1. August 1910, vor 110 Jahren, war Gerda Taro in Stuttgart zur Welt gekommen. Nach einer Flugblattaktion gegen Hitler und ihrer Verhaftung in Leipzig floh sie 1933 nach Paris, wo sie den Fotografen Robert Capa kennenlernte und zu fotografieren begann. Der Spanische Bürgerkrieg bedeutete für das junge Fotografenpaar einen dramatischen Wendepunkt.

Auf dem Platz sollen die geltenden Bestimmungen zum Infektionsschutz eingehalten werden.
Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, wird die Taro‐Matinee am 1. August ab 11 Uhr live gestreamt und aufgezeichnet.
Zu sehen auf den Facebook‐Seiten der Veranstalter oder ohne Anmeldung unter: https://vimeo.com/436004045
Veranstaltungsort: Gerda-Taro-Platz, Stuttgart
Kooperationsveranstaltung von
Initiative Lern‐ und Gedenkort Hotel Silber e.V., Else-Josenhans-Straße 3, D-70173 Stuttgart
https://hotel-silber.de/; E-Mail: [email protected]
und
Die AnStifter – InterCulturelle Initiativen (iCi) e.V.
Werastraße 10, 70182 Stuttgart
Telefon:+49 711 24869621
E-Mail: [email protected]; https://www.die-anstifter.de