7. März 2018, 19 Uhr, Bremen
Dr. Hans Hesse berichtet von seinen aktuellen Recherchen über die Verhaftung von Schüler_innen aus Bremischen Sinti- und Romafamilien und deren Deportation nach Auschwitz.
Im März 2018 jähren sich zum 75. Mal die Tage, an denen aus Nordwestdeutschland und Bremen Sinti und Roma vom Bremer Schlachthof aus  in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert wurden. Unter ihnen waren zahlreiche Kinder, die aus Schulen und Unterricht „durch die Polizei abgeholt“ – wie die Schulleitungen nach 1945 bescheinigten – und in das provisorische Sammellager auf dem Schlachthof am Hauptbahnhof gebracht wurden. Am Beispiel einer Sinti-Familie zeichnet der Vortrag diese bislang wenig bekannten Informationen nach.
Der Historiker Hans Hesse erforscht seit 1993 die NS-Verfolgung der Sinti und Roma in Nordwestdeutschland.
Veranstaltungsort: Schulmuseum Bremen, Auf der Hohwisch 61 – 63, 28207 Bremen
Kontakt und weitere Informationen:
Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Im Güldenen Winkel 8, 29223 Celle, Tel.: +49 (0) 5141 – 933 55-11, Fax: +49 (0) 5141 – 933 55-33, [email protected], www.stiftung-ng.de; https://www.stiftung-ng.de/de/aktuell/veranstaltungen/