15. März 2018, 19 Uhr, Köln
„Warsaw Uprising“, ein polnischer Film aus dem Jahr 2014 von Jan Jomasa, erzählt die Geschichte des Warschauer Aufstands von 1944 aus der Perspektive zweier Kameramänner, die auf Befehl des Informationsbüros der Polnischen Heimatarmee im Untergrund durch die zunehmend zerbombten Straßen Warschaus streifen und den Aufstand dokumentieren. Sie filmen nicht nur die Geschichte der Aufständischen und ihrer Helfer, sondern auch den Alltag der Menschen in diesen Tagen. Aus dem Off hört man Kommentare über das Filmmaterial; die Kameraleute überlegen sich, welche Situationen sie dokumentieren sollen, bringen ihr Leben in Gefahr, um möglichst nah am Geschehen sein zu können.
Das stark beschädigte und ohne Ton aufgenommene originale Schwarz-Weiß-Material wurde unter großem Aufwand koloriert, mit Musik sowie Geräuschen unterlegt und mit Hilfe von Lippenlesern wurden stumme Szenen von Synchronsprechern hörbar gemacht. Auch die aufbereiteten Fotos lassen dank 3D-Effekten in die Vergangenheit blicken und die Realität des Aufstands erahnen. Der Film wird mit deutschen Untertiteln gezeigt.
Mitveranstalter: Generalkonsulat der Republik Polen in Köln
Dr. Karol Mazur, Leiter der pädagogischen Abteilung Museum des Warschauer Aufstands wird eine Einführung in den Film geben.
Veranstaltungsort: EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25, Köln
Kontakt und weitere Informationen:
Tel.: 0221/221 26332, [email protected], https://museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/default.aspx?s=915#v25187