8. Mai 2018, 20 Uhr, Bad Vilbel
Die Autorin Barbara Linnenbrügger liest aus ihrem Buch und berichtet von ihren Recherchen. Barbara Linnenbrüggers Buch ist mit seinen 200 Fotos und biografischen Texten das Ergebnis einer 15-jährigen Recherche über den Lebens- und Leidensweg einer außergewöhnlichen Frau, der Jüdin Margarete Oppenheimer-Krämer. 1892 in Mannheim geboren, studierte sie in Heidelberg, Berlin, Frankfurt und Jena Mathematik und Naturwissenschaften und unterrichtete danach an einem Gymnasium in Litauen. Nach ihrer Heirat mit dem Zigarrenfabrikanten Moritz Oppenheimer lebte  sie von 1924 bis Anfang 1939 in Fränkisch Crumbach im Odenwald. Durch Flucht ins Ausland konnten ihre sechs Kinder vor den Gräueltaten des Nazi-Regimes gerettet werden. Sie selbst und ihr Mann wurden 1942 in Auschwitz ermordet.
Mit diesem Buch hat die Autorin zudem versucht, die Verstrickungen ihrer Familie im Nazi-Reich aufzuarbeiten: „Ich bin sehr dankbar dafür, dass mich diese Arbeit wachgerüttelt hat, mich erneut mit meinem persönlichen Erbe des Nazifaschismus, meinen ‚Gefühlserbschaften' auseinanderzusetzen. Deshalb gebe ich in diesem Buch auch einen Einblick in meinen eigenen Weg."
Eine Veranstaltung der Lagergemeinschaft Auschwitz - Freundeskreis der Auschwitzer e.V. und der Stadt Bad Vilbel
Veranstaltungsort: Stadtbibliothek Bad Vilbel, 61118 Bad Vilbel, Niddaplatz 2
Kontakt und weitere Informationen:
[email protected]http://lagergemeinschaft-auschwitz.de/termine/