02. März - 30. März 2026

Ausstellung „Nichts war vergeblich – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, wird weltweit an die Benachteiligung von Frauen, ihre Forderungen aber auch an ihre Erfolge und Beiträge zu einer besseren und friedlicheren Welt erinnert.
Die Ausstellung “Nichts war vergeblich - Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus” des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 beschäftigt sich mit dem vielfältigen Widerstand von Frauen gegen den Nationalsozialismus vor und nach der Machtübertragung an Hitler 1933.
Die Ausstellung räumt mit der Vorstellung auf, daß die Frauen nur eine nebensächliche, dienende Rolle gespielt hättenund die Männer die wichtigen Widerstandskämpfer waren. Die Aktivitäten von Frauen sind bisher zu wenig im Bewußtsein der Öffentlichkeit verankert.
Gezeigt werden 18 Biografien von Frauen, die sich in vielfältiger Weise gegen das Naziregime aufgelehnt haben – widerständig waren. Ein erweiterter Widerstandsbegriff - Widerständigkeit - ermöglicht, die Breite von weiblichem Engagement in den Blick zu nehmen. Erzählt werden Geschichten von Frauen, die mutig und eigenständig handelten oder sich gegen Zumutungen des diktatorischen Systems wehrten. Einige Frauen sind bekannt, wie beispielsweise die Autorin Erika Mann oder die Kriegsfotografin Gerda Taro, andere Frauen aber in der öffentlichen Wahrnehmung kaum präsent.
Gezeigt werden auch Fotos von Gegenständen, die von Frauen im Zuchthaus oder Konzentrationslager gefertigt wurden und die dokumentieren, dass auch dort der Widerstandswille der Frauen nicht gebrochen werden konnte.
Ort: IGM-Vorstand, Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt, Konferenzebene
Öffnungszeiten für Besucher:innen: Montag - Freitag, 9 – 17 Uhr.
Anmeldungen bitte unter Thomas.Koelsch@igmetall.de oder 01511 1598146
(eine Besichtigung ohne vorherige Anmeldung ist leider nicht möglich)