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WEI­MAR

27. August um 18:30

In Ko­ope­ra­ti­on mit dem Kunst­fest Wei­mar wid­met sich das FO­RUM „In Ge­sell­schaft.“ den Mög­lich­kei­ten von Wi­der­stand im Kon­text der NS-Zwangs­ar­beit und des Zwei­ten Weltkriegs.

„Wi­der­stand“ – kaum ein Be­griff ist er­in­ne­rungs­po­li­tisch wie in­halt­lich so viel­deu­tig und um­strit­ten. Taugt er doch zur Meis­ter­er­zäh­lung ge­nau­so wie zur per­sön­li­chen Le­gen­den­bil­dung. Über Wi­der­stand zu spre­chen kann op­por­tun sein, manch­mal un­be­quem, zu­wei­len un­pas­send, oft miss­ver­ständ­lich. Zu­gleich er­öff­net die Aus­ein­an­der­set­zung mit Wi­der­stand wich­ti­ge Fra­gen: Wer leis­te­te un­ter den Be­din­gun­gen na­tio­nal­so­zia­lis­ti­scher Ge­walt Wi­der­stand – und in wel­cher Form? Wel­che Ge­schich­ten sind heu­te be­kannt, wel­che blei­ben un­sicht­bar? Und wer er­in­nert sich ei­gent­lich an wen?

Spu­ren des Wi­der­stands sicht­bar machen

Im FO­RUM am 27. Au­gust 2026 schau­en wir auf Or­te der NS-Ver­fol­gung und Zwangs­ar­beit, die nicht nur die Mög­lich­kei­ten von Wi­der­stand neu zur Dis­kus­si­on stel­len, son­dern auch nach neu­en ge­gen­wär­ti­gen Er­zähl­wei­sen su­chen. Wel­che Mit­tel braucht es, um Spu­ren sicht­bar zu ma­chen und his­to­ri­sche Re­fle­xi­on zu för­dern? Wel­che Deu­tun­gen bie­ten uns Kunst, Thea­ter und Ge­denk­stät­ten an?

Im Ge­spräch be­geg­nen ein­an­der Tho­mas Alt­mey­er (Po­li­tik­wis­sen­schaft­ler, Stu­di­en­kreis Deut­scher Wi­der­stand 1933-1945 & Ge­schichts­ort Ad­ler­wer­ke, Frankfurt/​Main), Na­di­ne Jes­sen (Dra­ma­tur­gin und Ku­ra­to­rin, Kamp­na­gel, Ham­burg) und Ta­tia­na Lia­ni (Kom­pa­ra­tis­tin, Aris­to­te­les Uni­ver­si­tät von Thes­sa­lo­ni­ki), mo­de­riert von No­ra Hes­pers.

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Details

Veranstaltungsort

  • Wei­mar
  • Jorge-Semprún-Platz 2
    Weimar, Thüringen 99423