Eh­rung Edith Erbrich

Un­ser Eh­ren­mit­glied Edith Er­brich, The­re­si­en­stadt-Über­le­ben­de und Zeit­zeu­gin wur­de am 17. Au­gust 2026 als An­er­ken­nung ih­rer be­son­de­ren Ver­diens­te vom Ober­bür­ger­meis­ter Mi­ke Jo­sef mit der Eh­ren­pla­ket­te der Stadt Frank­furt am Main aus­ge­zeich­net. Gud­run Schmidt, Vor­stands­mit­glied des Stu­di­en­kreis Deut­scher Wi­der­stand 1933-1945, hielt die Laudatio.

Edith Er­brich ist seit vie­len Jah­ren als Zeit­zeu­gin ak­tiv. Sie be­rich­tet in Schu­len, Ju­gend­zen­tren, Uni­ver­si­tä­ten und bei öf­fent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen von ih­ren Er­fah­run­gen. Eng ver­bun­den ist sie mit dem Stu­di­en­kreis Deut­scher Wi­der­stand 1933–1945, nicht zu­letzt über die Wan­der­aus­stel­lung „Kin­der im KZ The­re­si­en­stadt“ und ei­nem be­glei­ten­den Lern­kof­fer für die päd­ago­gi­sche Ar­beit in Schu­len. Sie setz­te sich dar­über hin­aus da­für ein, dass am ehe­ma­li­gen Stand­ort der Groß­markt­hal­le dau­er­haft an die De­por­ta­tio­nen der Frank­fur­ter Jü­din­nen und Ju­den er­in­nert wird. Zu­dem war sie an der Ein­wei­hung ei­ner Ge­denk­ta­fel an der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank beteiligt.

Nach­dem Edith Er­brich 2007 mit dem Bun­des­ver­dienst­kreuz und 2026 mit dem Hes­si­schen Ver­dienst­or­den be­reits aus­ge­zeich­net wor­den ist, freu­en wir uns, dass das En­ga­ge­ment der ge­bür­ti­gen Frank­fur­te­rin nun auch mit ei­ner Aus­zeich­nung ih­rer Hei­mat­stadt ge­ehrt wird.

Bild­nach­weis© Stadt Frank­furt am Main, Fo­to: Sa­lo­me Roessler