Bio­gra­fi­sche Lernkisten

zu „Kin­der im KZ Theresienstadt“

Pro­jekt­zeit­raum

2019–2021

För­de­rung durch

Stif­tung Citoyen

BGAG-Stif­tung

Mitarbeiter*innen

An­na-Le­na Geiss
An­ge­li­na Schäfer
Gud­run Schmidt
Li­sa Schrimpf
Ma­rie­ke Wiszt
Mi­chae­la Wilhelm

Pro­jekt­be­glei­tung

Tho­mas Altmeyer

An­knüp­fend an den All­tag heu­ti­ger jun­ger Men­schen sol­len die Nutzer*innen der Lern­kis­ten sich mit Bio­gra­fien be­schäf­ti­gen, die als Kin­der in das Ghet­to The­re­si­en­stadt de­por­tiert wor­den sind. Auf Grund­la­ge von schrift­li­chen Quel­len, aber auch von ge­film­ten In­ter­view­se­quen­zen re­kon­stru­ie­ren die Teilnehmer*innen Bio­gra­fien der Kin­der, ver­glei­chen die­se un­ter­ein­an­der und mit ih­rem ei­ge­nen Le­bens­all­tag. Mit Hil­fe von Ge­gen­stän­den, die die Teilnehmer*innen an ei­nen Zeit­strahl an­le­gen, wird die bio­gra­fi­sche Nar­ra­ti­on ge­schult. Dar­über hin­aus soll ein Pro­jekt­tag in das The­ma Kin­der­rech­te und Eu­ro­päi­sche Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on ein­füh­ren. Letz­te­re ist als ei­ne be­wuss­te Re­ak­ti­on auf die Na­zi­ver­bre­chen for­mu­liert worden.

Aus­gangs­punkt für die Ent­wick­lung die­ser Ma­te­ria­li­en ist die Bio­gra­fie von Edith Er­brich, die noch im Fe­bru­ar 1945 im Al­ter von 7 Jah­ren mit ih­rem Va­ter und ih­rer Schwes­ter aus Frank­furt nach The­re­si­en­stadt de­por­tiert wur­de. Der Stu­di­en­kreis be­weg­te Edith Er­brich da­zu, als Zeit­zeu­gin Schüler*innen so­wie Er­wach­se­nen von ih­ren Er­leb­nis­sen zu berichten.